Bei einem genaueren Blick auf das Welt-BIP lassen sich drei Superzyklen erkennen: Erstens die zweite industrielle Revolution, zweitens der Wirtschaftsaufschwung seit dem 2. Weltkrieg und drittens das Wachstum der Emerging Markets seit Anfang dieses Jahrtausends. Getrieben werden diese Superzyklen von der Öffnung neuer Märkte, dem wachsenden Welthandel, hohen Investitionen, der Urbanisierung und dem Technologiefortschritt. Langfristigen Investoren bieten diese Superzyklen zusammen mit einer Reihe von Megatrends erhebliche Chancen. Candriam hat vier aktuelle Megatrends identifiziert, die die Weltwirtschaft verändern und für sehr interessante Anlagechancen sorgen dürften.
DEMOGRAFIE: Chancen durch eine immer ältere Bevölkerung
WeiterlesenSCHWELLENLÄNDER: Auf dem Weg zur Spitze
WeiterlesenTECHNOLOGIE: Der mit dem Roboter tanzt
WeiterlesenUMWELT: Umweltinvestments, die etwas bewirken
WeiterlesenDEMOGRAFIE: Chancen durch eine immer ältere Bevölkerung
Die Weltbevölkerung wächst weiter. Nach der jüngsten UN Population Revision wird es 2050 wohl fast 10 Milliarden Menschen geben. Am stärksten ist das Bevölkerungswachstum in den Emerging Markets. Beispielsweise geht das Megatrends Watch Institute davon aus, dass bis zum Jahr 2050 57% aller Menschen im pazifischen Raum leben werden. Allerdings wird das Bevölkerungswachstum mit der Zeit nachlassen, auch in den Emerging Markets. Aber zugleich werden die Menschen immer älter. Durch diesen demografischen Wandel entsteht ein neuer Megatrend: die Alterung der Bevölkerung Bis 2050 wird es mehr Menschen über 60 geben als Kinder unter 15, sodass das Durchschnittsalter auf 38 Jahre steigt.
Unterdessen ziehen immer mehr Menschen in die Städte, und die internationalen Metropolen werden immer größer. Die UN nennt zurzeit weltweit 37 Metropolen. Bis 2050 wird es über 120 Städte mit mehr als 100 Millionen Einwohnern geben. Bis dahin werden die Großstädte jede Woche um 1,5 Millionen Menschen wachsen. Dies erfordert enorme Investitionen. Nach Schätzungen der UN müssen große Städte wie New York, Peking, Schanghai und London in den nächsten zehn Jahren über 8 Billionen US-Dollar investieren.
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SCHWELLENLÄNDER: Auf dem Weg zur Spitze
Die Emerging Markets werden in den nächsten Jahrzehnten nicht nur das stärkste Bevölkerungswachstum verzeichnen. Sie werden die Industrieländer auch in puncto Wirtschaftskraft hinter sich lassen. Nach Schätzungen von PWC könnten 2050 etwa 50% des Welt-BIPs auf die E7-Länder entfallen (China, Indien, Brasilien, Mexiko, Russland, Indonesien und die Türkei). Der Anteil der G7-Länder (Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, die USA und Kanada) könnte bis dahin auf gut 20% zurückgegangen sein. Damit stehen diese beiden Ländergruppen an der Spitze der weltweiten BIP-Rangliste.
Durch das starke Wirtschaftswachstum sind die Emerging Markets zu Wohlstand gekommen, und es gibt eine wachsende Mittelschicht. Nach Angaben von Ernst & Young ist davon auszugehen, dass diese Mittelschicht bis 2050 um vier Milliarden Menschen wächst. Dann entfiele über die Hälfte der weltweiten Einzelhandelsumsätze auf die Mittelschicht Asiens.
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TECHNOLOGIE: Der mit dem Roboter tanzt
Der Megatrend Technologiewandel hat direkte Auswirkungen auf alle anderen Megatrends, also auf alle Sektoren und Verbraucher. Der schnellste Computer der Welt ist 60 Billionen Mal leistungsfähiger als es seinerzeit der erste Computer war, und einige Computer werden bereits „menschenähnlich“. Bis 2050 werden Roboter Teil unseres Alltags sein – im Wertpapierhandel, beim Einkaufen, in Schulen, in der Unternehmenskommunikation und sogar bei medizinischen Behandlungen. Schon heute kann man beispielsweise mit der App „Peek“ von Peek Vision mit einem Smartphone einen grauen Star diagnostizieren, einfache Sehtests durchführen und die Netzhaut auf Krankheiten untersuchen.
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UMWELT: Umweltinvestments, die etwas bewirken
In unserer sich schnell ändernden Welt legen Investoren immer mehr Wert auf nachhaltige verantwortungsvolle Anlagen, die etwas bewirken. Die Welt verändert sich in atemberaubendem Tempo. Dafür gibt es viele Beispiele. So hatte die Abholzung der Hälfte aller Regenwälder weltweit in den letzten 50 Jahren Auswirkungen auf die Artenvielfalt. 2050 könnten 40% aller Arten ausgerottet sein. Die Folgen der Erderwärmung auf die Meeresspiegel sind ein weiteres Beispiel. Sie zwingen Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen, sorgen für eine Übersäuerung der Meere und lösen Unwetter sowie Dürren aus. Das Bewusstsein für soziale und ökologische Herausforderungen wird wachsen, und die Investoren werden mit jedem Jahr höhere Anforderungen an die Nachhaltigkeit ihrer Anlagen stellen.
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